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Fechten im Rollstuhl wurde vom Begründer der paralympischen Begegnung Ludwig Guttmann als sportliche Rehabilitationsmaßnahme entwickelt. Rollstuhlfechten wurde schon 1960 bei den ersten offiziellen Paralympischen Spielen (damals noch „Weltspiele der Gelähmten“) in Rom ausgeübt und zählt damit zu den ältesten paralympischen Sportarten.

In Deutschland wurde das Rollstuhlfechten durch den ehemaligen Direktor des Berufsförderungswerkes Wildbad Walter Weiß vorangetrieben. Zunächst wurde unter Fechtmeister Richard Heimke mit zwölf Teilnehmern das Säbelfechten trainiert. Im Jahre 1964 kamen Degen und Florett dazu. Seit 1985 wird das Fechten innerhalb des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes (DRS) auch von Damen betrieben.

Beim Rollstuhlfechten werden die Rollstühle der Gegner in einem Rollstuhlfechtgestell gegenüber fixiert. Dabei wird der Abstand je nach Körpergröße variabel eingestellt. Die Fechter/-innen bewegen sich dadurch nur mit dem Oberkörper zum Angriff oder zur Verteidigung.

Rollstuhlfechten ist ein vollintegrativer Sport. Zum Training und bei inklusiven Turnieren setzen sich nicht behinderte Sportler in den Rollstuhl, um chancengleich gegen behinderte Sportler zu fechten.

In Berlin gibt es mit dem Fechtzentrum Berlin e.V. und dem OSC Berlin e.V. aktuell 2 Fechtvereine, die Rollstuhlfechten anbieten.

Der Berliner Fechterbund engagiert sich stark, um den faszinierenden paralympischen Sport in der Hauptstadt fest zu verankern: Aktion Mensch Projekt Rollstuhlfechten.

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