logo1 neu

Die Liste der Titelverteidiger ist kurz beim „Weißen Bären“. Dem Niederländer Tristan Tulen gelingt, was bislang nur vier Fechter vor ihm schafften: Die begehrte Porzellan-Trophäe von KPM zweimal hintereinander mit nach Hause zu nehmen. Unter den Titelverteidigern finden sich so klangvolle Namen wie Elmar Borrmann und Jörg Fiedler – und nun auch: Tristan Tulen.

Das Gala-Finale im mit rund 500 Zuschauern gut gefüllten historischen Kuppelsaal im Olympiapark ist international und hochkarätig besetzt. Tulens Halbfinalgegner Dzianis Paulouski aus Weißrussland ist gerade erst der U23 entwachsen, kann aber bereits einen Europacup-Sieg bei den Senioren vorweisen. Gegen Tulen reicht es dennoch nicht, 15:6 muss sich Paulouski dem Niederländer geschlagen geben. Im zweiten Halbfinale hält Lukas Bellmann vom TSV Bayer 04 Leverkusen die deutschen Farben hoch. In einem packenden Duell gegen Patrick Jorgensen aus Dänemark kommt im Kuppelsaal richtig Stimmung auf. „Rhythmisches Klatschen ist im Fechtsport eher ungewöhnlich aber mich hat es unglaublich gepusht“ sagt der führende der Deutschen Rangliste nach dem Gefecht. Trotzdem jubelt am Ende der Däne, mit 15:12 zieht Patrick Jorgensen ins Finale gegen Tristan Tulen ein.

Mit dem WM 3. von 2015, Jorgensen und dem Sieger des 59. „Weißen Bären“ 2019, Tulen, stehen sich die zwei Top-Gesetzten Fechter im Finale gegenüber. Und zunächst wird es der erwartet hart umkämpfte Schlagabtausch auf Augenhöhe. Erst im zweiten Drittel des Gefechts gewinnt Tulen die Oberhand und entscheidet das Finale des 60. „Weißen Bären von Berlin“ mit 15:9 letztlich deutlich für sich. Die Auszeichnung für den besten Nachwuchsfechter unter 23 Jahren geht an den 5. platzierten Belgier Neisser Loyola. Bester Berliner und damit Sonderpreisträger des Landessportbunds Berlin wird wie im Vorjahr Michael Behrendt vom Fechtzentrum Berlin e.V. der seinen Titel damit ebenso verteidigt wie Tristan Tulen. Der Niederländer könnte im kommenden Jahr dann übrigens endgültig Berliner Sportgeschichte schreiben. Einen Siegeshattrick gibt es in der Geschichte des „Weißen Bären“ bislang noch nicht.

Aus Veranstaltersicht war der 60. „Weiße Bär von Berlin“ ein rundum gelungenes Fechtevent, insbesondere die Verknüpfung mit dem 13. „Kleinen Weißen Bären von Berlin“ am Sonntag. Sportler und Zuschauer gaben rundweg positives Feedback, Helfer und Organisatoren zeigten sich als eingespieltes Team, großartig unterstützt durch die Sportmetropole Berlin, den Premiumpartnern Eventtation GmbH & Co. KG und Feuersozietät Berlin Brandenburg AG sowie vielen weiteren Sponsoren.
gez. Timo Helm

 

Re-Live-Stream vom Galafinale

Das komplette Galafinale des 60. "Weißen Bären von Berlin" inklusive der Finalkämpfe des 13. "Kleinen Weißen Bären" im Historischen Kuppelsaal nocheinmal miterleben, moderiert von Katrin Brewka (Haupstatdtsport.tv) und kommentiert von Dirk Röder, Uwe Proske und Lukas Bellmann.

 

Bildergalerie

Fotos: Mirko Seifert

 

Partner

Logo Hauptstadtsport.TV

Logo Sportomat

 

 

BFB Direkt

Zum Seitenanfang